2-Wege selbstfahrende Arbeitsmaschine


Modular aufgebaute 2-Wege selbst fahrende Arbeitsmaschine für vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Straßenbahn-, S- und U-Bahn- sowie im Bahnbereich.


Die wahlweisen Wechselaufbauten für die verschiedensten Einsatzzwecke sind im Lochrastabstand von 20 ft. (Seecontainer) gefertigt, die einen kraftschlüssigen Verbund mit dem Trägerfahrzeug (LKW) herstellen. Dadurch wird es möglich, unter Verwendung eines Trägerfahrzeuges eine größtmögliche Vielseitigkeit für unterschiedliche Anwendungsfälle (mit Wechselaufbauten) darzustellen. Dies ist unternehmerisch sehr sinnvoll, da die Auslastung des Fahrzeuges deutlich erhöht wird, zugleich reduzieren sich dadurch die Anschaffungskosten, sowie die Betriebskosten eines Fahrzeuges erheblich, da im Vergleich zu den Kosten der Wechselaufbauten das Trägerfahrzeug um ein mehrfaches teurer ist. Für den Unternehmer ist dies wiederum ein großer Vorteil, da er bei der Verwendung mehrerer Wechselaufbauten das Fahrzeug kostengünstiger betreiben und dies auch seinen Kunden preislich günstiger anbieten kann.

Die Steuerung als Schienenfahrzeug wird mittels Joystick in der linken herab klappbaren Armlehne des Fahrersitzes durch den Fahrer ausgeführt. Dadurch ist ein ruckfreies Fahren / Bremsen auf der Schiene möglich. Ebenso ist die Fahrgeschwindigkeit stufenlos in 2 Geschwindigkeitsbereiche unterteilt: Work Modus und Streckenbetrieb. Bei der Verwendung einer PZB 90 ist eine schnellere Fahrt als Kleinwagen auf der Schiene möglich (50 km/h). Das 2-Wege Fahrzeug verfügt über eine Totmannsteuerung und ist mit einer technischen Ausrüstung nach EBO ausgestattet.
Zum Eingleisen benötigt dieses Fahrzeug eine gleisbündige Aufgleisfläche von ca. 10 m Länge und 3,5 m Breite. Diese Fläche kann im Bereich von Nebengleisen eines Bahnhofes sein, oder aber als temporäre Aufgleisfläche hergestellt werden. Dadurch reduzieren sich die Anfahrtswege zu den Einsatzstellen erheblich, auch die Zeiten einer Streckenbelegung durch ein Arbeitsfahrzeug.

Instandhaltung im Bereich von Fahrleitungsanlagen/Gleisanlagen und technischer Infrastruktur entlang der Bahntrassen:

  • als Kranfahrzeug zur Unterstützung von Montagearbeiten
  • als Hubsteiger für Arbeitshöhen bis 15 m, mit seitlicher Abstützung
  • als Montagefahrzeug/Turmwagen für sämtliche Fahrleitungsarbeiten
  • zur Kabelverlegung mittels Abtrommeleinrichtung entlang der Bahntrasse
  • als Messfahrzeug zur Gleismessung
  • als Fahrzeug zur Brückeninspektion/Tunnelinspektion, ohne den negativen Bereich (dies wird derzeit untersucht um ohne Abstützung mit max. 5 km/h auf der Schiene zu fahren)

    Für die Pflege und den Rückschnitt der Vegetation entlang der Bahnanlagen, sowie der chemischen Vegetationsbeseitigung:

  • als Sprühfahrzeug zur Unkrautbekämpfung im Gleisbereich mit einem Fassungsvolumen von ca. 8 qbm
  • zur Beseitigung von Gehölzrückschnitt entlang von Bahntrassen zur Freihaltung des Profilraumes
  • zur Instandsetzung von Entwässerungsgräben entlang der Bahntrasse


  • Ebenso wird nach erfolgter Zulassung durch das EBA dieses multifunktionale Fahrzeug in der Lage sein, einen gebremsten Anhänger bis ca. 20 to (bis 40 Promille) Eigengewicht mitzuführen, der wiederum mit einem Modul bestückt sein kann, um die Effizienz des Fahrzeuges als Arbeitszug zu steigern.
    Gegebenenfalls kann dann diese Einheit eine doppelte Arbeits- schicht an Arbeit bewältigen, ohne eine zusätzliche Fahrt vom und zum Einsatzort zurücklegen zu müssen. Dies erspart wiederum einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der sich kostenmäßig weitaus günstiger darstellt, gegenüber dem Einsatz eines Lok bespannten Arbeitszuges.